Do you feel this HarmOny**
Abschied

Es ist vorbei!
Ich habe gekämpft,
viel zu lange.
Man kann den Kampf nicht gewinnen
den man in seiner Seele kämpft.
Über 17 Jahre lang
hab ich meinen inneren Dämonen
immer wieder die Stirn geboten
und doch immer weiter
immer wieder verloren.
“Das schwerste auf diese Welt
ist in ihr zu leben!“
Ich gebe auf,
ich bin zu schwach.
Das Eingeständnis,
kostete mich die letzte Kraft.
Ärzte sprechen von bedingungsloser Akzeptanz.
Ich habe akzeptiert,
dass es das nun war.
Ich will kein Zeitvertreib,
kein Spielzeug,
kein Parasit
oder Problem mehr sein,
das zehrt an all den anderen,
die man mehr braucht als sich selbst
Ich will endlich frei sein und fliegen.
Keine Einsamkeit, keinen Schmerz,
keine Angst mehr fühlen.

Den Schmerz, vielleicht auch Trauer die ich verursache
bedaure ich sehr,
aber ich weiss sie werden vergehen
und die Erleichterung obsiegen.

...und die Menschen, die mich wirklich kennen
werden verstehen
das unter dieser permanenten, zerstörenden Angst,
dem Schmerz, der Einsamkeit
mit all den Medikamenten, dem Alkohol, den „Drogen“,
dass das Wort „Leben“
in meinem Fall schon lange eine Lüge war!

Sarah
13.9.08 00:30


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Baby die Zweite?

Es wird nie gut werden
alles was mir etwas bedeutet
bleibt nicht bei mir
ich kann es nicht halten

Kleiner Phoenix
leih deiner Mutter Flügel
weite Schwingen
ich werde zu dir kommen.

Wer weiss vielleicht komme ich nicht allein
sei nicht eifersüchtig
auf deine kleine Schwester, oder
deinen kleinen Bruder.

Es wird in mir sterben wie du
ich bin nicht stark genug
wie damals nicht bei dir
und allein kann ich keine Schlacht schlagen.

Der Tot ist allgegenwärtig
der einzige der Lebt in mir.
Totes Leben
Lebendiger Tot.
12.9.08 23:39


Schmerz

Man sah es ihr nie an
denn sie lachte so gut es ging
schluckte den Schmerz
damit er nicht von anderen wurde gefühlt
sie wusste was es bedeutete
von Schmerz erfüllt zu sein
und niemandem wünschte sie diese „Erfüllung“.
Sie kämpfte allein, immer wieder allein
das Schlachtfeld ihrer Selbst nieder
doch sie hat nie gewonnen
und doch die Hoffnung lange nicht verloren
es könnte anders sein, anders werden – irgendwann
und sie wünschte Liebe würde den Schmerz vertreiben
denn so muss es doch sein
man kann es lesen auf unendlich viel Papier
zwischen Buchdeckeln in jeder Sprache
warum sollte es ihr nicht ebenso ergehen
Der jahrelange Kampf forderte sein Opfer
immer und immer wieder sie
und Schmerz wurde ihr treuer, verhasster Begleiter
ließ nie von ihr ab, ließ sie nie los, nie allein
doch noch blieb sie mutig, tapfer
und ging wie sie dachte ihren Weg
der führen sollte in eine andere Zukunft
an eine Ort in eine Zeit,
dorthin wo sie Vergebung finden
und ebenso vergeben könnte.
Nichts wünschte, ersehnte sie sich mehr
doch der Schmerz, treuer, verhasster Begleiter
ließ es niemals zu.
Wenn sie glaubte endlich die Liebe gefunden zu haben
raubte der Schmerz ihr den Glauben es könnte anders werden
anders werden – vielleicht auch nur bald irgendwann
doch Liebe konnte den Schmerz nicht vertreiben
und sie konnte nicht loslassen
was bliebe von ihr – ohne ihn, der einzig ewige Begleiter
es bedeutet alles was sie jemals kannte zu verlieren.

Sie hat es zugelassen
sie hat Liebe zugelassen
und wurde wegen dem nicht enden wollenden Schmerz
immer wieder von den geliebten verlassen.

Nun senkt sie ihr Herz zurück, hinab
keine Tapferkeit, kein Mut
es gibt keinen Weg
und niemals Vergebung
doch Schmerz ändert sich nie.
NIE!!!
31.8.08 00:40


Rainer Maria Rilke

Schlaflied

Einmal wenn ich dich verlier,
wirst du schlafen können, ohne
dass ich wie eine Lindenkrone
mich verflüstere über dir?

Ohne dass ich hier wache und
Worte, beinah wie Augenlieder,
auf deine Brüste, auf deine Glieder
niederlege, auf deinen Mund.

Ohne dass ich dich verschließ
und dich allein mit Deinem lasse
wie einen Garten mit einer Masse
von Melissen und Stern-Anis.
23.8.08 13:12


TB 22. August 2008

Liebe Anna,

dein Leben hätte nicht enden dürfen wie es endete. Doch genauso hätte es niemals den Inhalt, den Schmerz und die Ereignisse beinhalten dürfen, die es hatte.
Das ist alles mehr als unfair und ich weiss wie sehr dich dies alles gequält hat.
Bitte glaube mir, wenigstens ein Mensch ist nicht böse über deinen Entschluss nicht weiter leben zu können. Nein ich kann dich sogar sehr gut verstehen, doch ich wünschte mir es wäre niemals soweit gekommen. Nicht so gekommen, dass dein Tod der einzige Ausweg für dich war. Niemals soweit gekommen das ich dich verstehen kann oder es auch nur etwas gegeben hätte was es verständlich für mich macht.

Ich weiss ich kann jetzt noch soviel schreiben, soviel über dich und was für ein wunderbarer Mensch du doch bist, aber ich weiss meine Worte könnten dir niemals ganz gerecht werden. Du warst unglaublich unbeschreiblich und ich bin dankbar das ich einen kleinen Augenblick an deinem Leben teilnehmen durfte und du an meinem teilgenommen hast.

Ich weiss wir werden uns irgendwann wiedersehend, dort wo es nicht mehr weh tut, dort wo auch wir glücklich sein werden und bis dahin meine Süße, sage ich dir auf wiedersehen. Ich werde dich immer in meinem Herzen begleiten!

Deine Sarah



P.S. Ich küsse dich, bitte grüße mir meine lieben dort oben!
23.8.08 13:12


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